Liebe Lenzi-Fans,
das Freibad Lenzinghausen ist ein tolles Beispiel dafür, dass durch gebündeltes Engagement ein wichtiger Ort des gemeinschaftlichen Lebens über Jahrzehnte erhalten werden kann – und zwar gegen Widerstände!
Nach 85 Jahren, in denen unser Freibad als kommunales Bad betrieben wurde, ist bereits seit 2016 die Freibad Interessengemeinschaft Lenzinghausen verantwortlich für den Betrieb – und das mit großem Erfolg. Wir setzen uns für die Belange rund um den Badebetrieb in Lenzinghausen ein – mit Herz und Hand sowie organisatorisch und finanziell.
Unverzichtbar ist dabei, dass sich alle Helfer, finanziellen Förderer und Freunde gemeinsam für die Sache einsetzen – den Erhalt des Freibades Lenzinghausen! Dies geschieht in erster Linie für die Nutzung als Schwimmbad und Sportstätte, jedoch ausdrücklich auch als Ort der Begegnung, des gemeinsamen Lebens, Lachens und Abkühlens!
Mit dem modernisierten Becken ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.
Sieghart Kröger
1. Vorsitzender und Lenzi-Fan
Historie
1930 – Gründung und Eröffnung
Die Lehrer der Schulen Ost und West beschlossen, in Eigenregie eine Badeanstalt zu errichten. Als Standort wurden die Fischteiche von Bauer Niemann ausgewählt. Eine einberufene Gründungsversammlung führte dazu, dass sich etwa 86 Personen bereit erklärten, unentgeltlich mitzuarbeiten. Eine Sammlung erbrachte 500 Reichsmark, um die letzten Erdarbeiten an einen Unternehmer zu vergeben.
Am 20. Juli wurde das Freibad unter reger Beteiligung der Gemeinde eingeweiht. Die Eröffnungsrede hielt Bürgermeister Cornelius aus Spenge. Am Folgetag besichtigte der Landrat mit dem Kreisausschuss die Anlage, lobte sie und bewilligte 600 Reichsmark. Pächter waren zunächst die beiden Schulen; Lehrer übernahmen die Aufsicht.

1930er Jahre – Erste Betriebsjahre
Der fünf Meter hohe Holzturm war die besondere Attraktion. Fast alle Kinder lernten schwimmen, der Eintritt war für Schüler mit selbstgebastelten Badekarten frei. Das Freibad war Austragungsort regionaler Schwimmfeste mit Teilnehmern aus ganz Ostwestfalen.

1938 – 1939 – Ausbau zur modernen Badeanstalt
Die Gemeinde übernahm das bisher von den Schulen gepachtete Freibad und kaufte das Grundstück. Im darauffolgenden Jahr wurde das Freibad ausgebaut: Das Becken maß nun 50 mal 25 Meter, mit separaten Bereichen für Schwimmer, Nichtschwimmer und ein 12 Meter langes Planschbecken. Der Sprungturm aus Holz wurde durch einen drei Meter hohen Betonturm ersetzt.
Das Wasser wurde dem Brandbach entnommen und durch einen Koksfilter gereinigt. Im Winter blieb das Wasser im Becken, wodurch sich oft eine Eisbahn bildete. Vor dem Frühjahrsablassen wurde Bauer Maag in Westerenger informiert, der das Wasser für seine Mühle nutzen konnte.

1950er – 1960er Jahre – Nutzung und erste Instandhaltungen
Im Rahmen der 900-Jahr-Feier der Gemeinde Lenzinghausen im Jahr 1956 wurde ein großes Fest veranstaltet. Über 2.000 Besucher kamen ins Freibad. Bis Ende der 1960er Jahre gab es neben kleineren Reparaturen nur eine größere Maßnahme: Eine Drainage wurde gelegt und das Fundament der Sprunggrube verstärkt.
1968 – 1971 – Kampf um den Erhalt und Modernisierung
Die Gemeindevertretung von Lenzinghausen beschloss 1968 die vollständige Modernisierung des Freibads. 150.000 DM Rücklagen standen bereit, ein Architekt wurde beauftragt. Durch die kommunale Neugliederung wurden diese Pläne jedoch gestoppt, und im neuen Stadtrat Spenge wurde die Schließung des Bads diskutiert. Diese Nachricht löste große Unruhe aus.
Bürger, Vereine und Ratsherren aus Lenzinghausen gründeten daraufhin die „Interessengemeinschaft Freibad Lenzinghausen“ und wählten Hermann Helling zum Vorsitzenden. Neben Forderungen an die Stadt wurden eigene Initiativen gestartet, darunter Arbeitseinsätze und Spendenaktionen. Nach Verhandlungen beschloss der Stadtrat, das Bad weiter zu betreiben und zu modernisieren.
1971 erhielt das Freibad seine heutige Form: Das Becken wurde verkleinert und mit Kunststofffolie ausgelegt. Ein Maschinenraum mit Umwälz- und Kläranlage sowie neue Toiletten und Duschen wurden gebaut. Die Kosten betrugen 473.441 DM.

1974 – Erweiterung der Freizeitangebote
Die Stadt errichtete mit Unterstützung der Interessengemeinschaft eine Rollschuhbahn. Im selben Jahr bauten die Freiwillige Feuerwehr Lenzinghausen und die IG Freibad eine Blockhütte neben der Bahn.

1988 – 1989 – Schließung und Rettung
Wegen Rissen in der Kunststofffolie blieb das Freibad ein Jahr geschlossen. Viele befürchteten eine dauerhafte Schließung. Nach politischem Druck aus Lenzinghausen wurde das Becken renoviert, in der Badesaison 1989 konnte das Freibad wieder geöffnet werden.

1990 – 60 Jahre Freibad
Das 60-jährige Bestehen wurde mit einer zweitägigen Jubiläumsveranstaltung aller Lenzinghauser Vereine gefeiert.
2000 – 70-jähriges Jubiläum
Das Freibad feierte gemeinsam mit Vereinen, Schule, Kirche und der Bevölkerung sein 70-jähriges Bestehen im Rahmen eines Dorfgemeinschaftsfestes.
Fortsetzung folgt…
Presse & MEDIEN
Wir danken für die Berichterstattung.
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